Die besten Tipps für das Anlegen in Immobilien

Anlegen in Immobilien - Vorsorgewohnung, Anlegerwohnung

Das Grundbuch als Möglichkeit zur Geldanlage – der Gedanke ist verlockend. Worauf kommt es beim Investment in eine Anlegerwohnung an?

Das Grundbuch ist seit einigen Jahren in Mode gekommen und es steht nach wie vor bei Anlegern in hoher Gunst. Denn einerseits ist die Investition in eine Vorsorge- bzw. Anlegerwohnung  eine absolut sichere Angelegenheit. Andererseits sind nach übereinstimmender Expertenmeinung durchaus attraktive Renditen von 3 bis 3,5 Prozent zu erzielen.
 

Alles auf eine Immobilie setzen?

Richten Sie sich auch beim Thema Anleger- bzw. Vorsorgewohnung nach dem bewährten Anlegergrundsatz, wonach man nicht alles auf eine Karte setzen soll. Achten Sie auf einen ausgewogenen Mix von kurz-, mittel- und langfristigen Anlageformen. Das Investment in eine Anlegerwohnung ist jedenfalls eine sehr langfristige Angelegenheit. Bedenken Sie: Das Geld, das Sie in eine Anlegerwohnung investieren, ist im Normalfall aus steuerlichen Gründen jedenfalls 20 Jahre lang gebunden.
 

So viel Eigenkapital ist ratsam

Bei der Finanzierung, beim Verhältnis Eigen- zu Fremdkapital, ist die "goldene Mitte" ratsam: Experten empfehlen 50 Prozent Eigenkapital. Dann sollte es auch möglich sein, mit den Mieteinnahmen das erforderliche Fremdkapital zurückzuzahlen. Ganz auf die Aufnahme von Fremdkapital sollte man aus steuerlichen Gründen nicht verzichten. Denn die Kreditzinsen sind ebenso wie allfällige Kreditnebenspesen steuerlich absetzbare Kosten.
 

Auf die Attraktivität kommt es an

Leerstände Ihrer Vorsorgewohnung mindern logischerweise Ihre Rendite. Damit die Wohnung für eine möglichst breite Mieterschicht interessant und gut vermietbar ist, sollte sie jedenfalls gut gelegen sein. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist ein Muss. Idealerweise ist das Objekt eine Neubauwohnung und mit langlebigen, soliden Materialien (Fußböden, Bad, Küche) ausgestattet.
 

Auf die Größe kommt es an

Gut vermietbar sind nach allgemeinen Erfahrungswerten Zweizimmerwohnungen in der Größenordnung von rund 50 m2 und Bruttomieten (inklusive Betriebskosten) von bis zu 800 Euro. Alles, was teurer ist, ist schwerer zu vermieten.
 

So nützen Sie die steuerlichen Vorteile

Wesentlichster steuerlicher Vorteil ist die Rückvergütung der Umsatzsteuer, wenn Sie die Wohnung umsatzsteuerpflichtig vermieten. Um in den Genuss dieses Steuerprivilegs zu kommen, müssen Sie die Wohnung mindestens 20 Jahre lang vermieten. Falls Sie die Wohnung vor Ablauf dieser Zeit verkaufen oder selbst nutzen, kann es sein, dass Sie vom Finanzamt zur anteilsmäßigen Rückzahlung der refundierten Umsatzsteuer aufgefordert werden.

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