So steht Ihre Wohnraumfinanzierung auf einem soliden Fundament

Der Grundstock für die Wohnraumfinanzierung

Der Kauf einer Immobilie ist in der Regel die größte Investition im Leben. Wie legen Sie den sicheren Grundstein für die Finanzierung?

So wie das Haus auf einem festen Fundament stehen sollte, so sollte auch die Basis für Ihre Finanzierung nachhaltig und solide sein. Schließlich geht es einerseits um eine längerfristige und andererseits um eine sehr große Investition. Worauf kommt es an?
 

Solide Kalkulation

Innerhalb eines längeren Zeitraums kann natürlich immer etwas passieren. Mit solider Planung und Kalkulation schaffen Sie aber die Voraussetzung dafür, dass die finanziellen Angelegenheiten bei normalem Gang der Dinge nicht aus dem Ruder laufen. Die Kernfragen lauten: Wie viel können Sie sich leisten? Wie viel Geld benötigen Sie tatsächlich?

  • Das eigene Budget: Mit unserem Haushaltsplaner erhalten Sie einen schnellen Überblick über Ihr verfügbares Budget. Stellen Sie Ihre monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenüber. So sehen Sie, welcher Betrag Ihnen monatlich nach Abzug aller Kosten zur Verfügung steht.
  • Die tatsächlichen Kosten: Viele unterschätzen das benötigte Kapital. Rechnen Sie also alles zusammen, was Sie wirklich benötigen, um sich die begehrte Anschaffung leisten zu können. Beim Kauf einer Immobilie etwa kommen in der Regel noch zehn bis 13 Prozent des Kaufpreises an Nebenkosten hinzu. Darüber hinaus müssen Sie ja auch die Einrichtung finanzieren. Dafür sollten Sie – im Fall einer kompletten Neueinrichtung - nochmals zehn bis 15 Prozent veranschlagen. Planen Sie darüber hinaus einen finanziellen Puffer ein. Denn gerade beim Thema Bauen und Wohnen sind die endgültigen Kosten oftmals höher als geplant.

Eigenmittel als Basis

Den Kauf einer Immobilie nur mit Fremdkapital zu finanzieren, ist aus mehreren Gründen nicht möglich. Sie müssen also über Eigenmittel verfügen (empfohlen werden rund 30 Prozent). Zu den Eigenmitteln zählen etwa Ansparleistungen bei Bausparverträgen, darüber hinaus sämtliche Guthaben auf Sparbüchern, Wertpapiere, Goldmünzen bzw. Immobilienbesitz. Finanzielle Hilfe von Eltern und Verwandten und Ihr Barkapital sind ebenfalls Eigenmittel. Auch den zu erwartenden Verkaufserlös aus Ihrer bisherigen Wohnung können Sie selbstverständlich als Eigenmittel verbuchen.


Für alle weiteren Fragen bezüglich Ihrer Wohnraumfinanzierung steht Ihnen Ihr Raiffeisenberater jederzeit zur Verfügung. Er oder sie hat auch alle Informationen dazu, welche Wohnbauförderungen Sie allenfalls in Anspruch nehmen können.

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