Immobilienverkauf: Wie funktioniert ein Bieterverfahren?

Bieterverfahren

Bei Immobilienverkäufen kommt – als Alternative zu herkömmlichen Verkaufsmethoden - vermehrt das so genannte Bieterverfahren zur Anwendung. Was ist das, was unterscheidet ein Bieterverfahren von einer Versteigerung und welche Vorteile gibt es?

In Immobilieninseraten taucht in letzter Zeit mitunter der Begriff "Bieterverfahren" auf. Dabei handelt es sich um eine relativ neue Form des Immobilienverkaufs. Das Bieterverfahren soll eine freie Preisbildung ermöglichen, den Verkäufern Anhaltspunkte zum Marktwert ihrer Immobilie geben. Als Verkäufer sind Sie der Alleinentscheider und bestimmen völlig unabhängig, welches Angebot Sie annehmen. Als Käufer können Sie genau den Preis bieten, der Ihnen akzeptabel scheint.

Bieterfahren – die Merkmale

  • In der  Ausschreibung wird ein Mindestpreis genannt, mitunter erfolgt auch keine Preisangabe.
  • Im Inserat ist deutlich ersichtlich, dass es sich um ein Bieterverfahren handelt.
  • Es werden zumeist gemeinsame Besichtigungstermin(e) für Interessenten (etwa als "Open House" bezeichnet) angeführt.
  • Es gibt eine Frist, innerhalb derer Interessenten Angebote abgeben können.
  • Nach Ablauf der Frist entscheidet der Verkäufer.

Der Unterschied zur Versteigerung

  • Als Verkäufer sind Sie nicht an das höchste Angebot gebunden. Sie sind nicht verpflichtet, ein bestimmtes Angebot auch tatsächlich anzunehmen und Sie sind auch nicht an das höchste Angebot gebunden, wenn Ihnen aus welchen Gründen auch immer ein anderes Angebot attraktiver erscheint.
  • Den Abschluss des Verfahrens bildet Ihre Entscheidung als Verkäufer. Es gibt – anders als bei einer Versteigerung – keinen automatischen Zuschlag.

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